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Mögliche Vasektomie-Methoden für Ludwigshafener Männer und Paare

Die Vasektomie (Sterilisation des Mannes) konnte in den vergangenen Jahren weltweit steigende Nachfrage verbuchen. Wie die Sterilisation der Frau, hat auch der Eingriff beim Mann das Ziel, den Patienten dauerhaft unfruchtbar zu machen. Doch im Gegensatz zur vergleichbaren OP bei Frauen birgt eine Vasektomie erheblich geringere Risiken und kann auch ambulant erfolgen.

Weitere Argumente für die Sterilisation des Mannes beziehen sich auf den dauerhaften zuverlässigen Schutz vor einer ungeplanten Kindeszeugung. Aber auch finanzielle Aspekte können für die Entscheidung ausschlaggebend sein. Rechnet man die Kosten einer jahrelangen konventionellen Verhütung bei regelmäßigem Geschlechtsverkehr gegen, ist eine Vasektomie oft sogar im Vergleich günstig.

In der Ludwigshafener Urologie Rhein-Neckar haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen den beiden gängigen Methoden einer Sterilisationsoperation. Welche für Sie das optimale Verfahren ist, sollten Sie am besten vor Ort mit Dr. Degirmenci (Kontakt) erörtern. Im Folgenden stellen wir Ihnen beide Methoden kurz vor:

Klassische Vasektomie-OP:

Die klassische Vasektomie zum Zweck der Verhütung wurde in vergleichbarer Form bereits in den 1960er Jahren populär. In den folgenden Jahren hat sich die Nachfrage in vielen Ländern der Welt fortlaufend erhöht. Sie hat sich somit seit vielen Jahrzehnten bewährt.

Vor dem Eingriff findet eine gründliche Reinigung und Rasur statt. Zudem wird der Mann, je nach Wunsch lokal oder als Vollnarkose, betäubt. Bei der nun folgenden Operation wird der Hodensack des Mannes mit einem Skalpell ein wenig geöffnet, um die Samenleiter zugänglich zu machen. Diese dünnen Kanäle werden mit einem kleinen sauberen Schnitt durchtrennt, die entstandenen Schnittstellen beidseitig verschlossen und alsbald wieder im Hodensack so platziert, dass kein direkter Kontakt der Endteile entsteht, wodurch eine potentielle Gefahr des Zusammenwachsens bestehen könnte. Abschließend wird die Hautöffnung mittels Nadel und Faden verschlossen. Selbiger Vorgang wird auch auf der gegenüberliegenden Seite des Hodensacks durchgeführt.

Vasektomie ohne Skalpell (engl.: No-scalpel-vasectomy):

Die Sterilisationsmethode ohne den Einsatz eines Operationsmessers findet seit Mitte der 1970er Jahre in der Urologie Anwendung und ist folglich das modernere Verfahren. Grundsätzlich ist der Ablauf dem der oben beschriebenen klassischen Vasektomie sehr ähnlich und unterscheidet sich im Wesentlichen nur bei den verwendeten Hilfsmitteln. Selbstverständlich erhalten Patienten auch vor der Non-Skalpell-Vasektomie eine Betäubung.

Statt die Haut am Hodensack jedoch mit dem OP-Messer, sprich Skalpell, zu öffnen, wird diese punktiert und von dort ausgehend mittels Klemme durch Dehnung geöffnet. Die Haut der Wunde zieht sich nach dem Eingriff von allein wieder zusammen, so dass auf Nadel und Faden verzichtet wird. Ihre abschließende medizinische Versorgung beinhaltet nur die Wundreinigung und ein Pflaster. An dieser Stelle muss jedoch betont werden, dass sich der Verzicht des Messers nur auf Hautschnitte bezieht. Bei der Durchtrennung vom Samenleiter kommt natürlich eine Klinge zum Einsatz.

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deutschlandweite Experten-Standorte für Vasektomien

 

Dr. med. Degirmenci ist ein erfahrener und anerkannter Spezialist für die Sterilisation beim Mann. Die Urologie Rhein-Neckar ist zugleich Vasektomie-Expertenstandort für die Stadt Ludwigshafen am Rhein und wird auf dem Fachportal http://www.vasektomie-experten.de/ vorgestellt. Das Portal bietet leicht zu verstehende Texte mit Beschreibungen der operativen Abläufe sowie Entscheidungshilfen rund um die Vasektomie. Ergänzt werden diese mit einem Pool spezialisierter Urologen aus allen Teilen Deutschlands.